Lehrende

des Izanan-Monju-Dojo

Nora Alvarado

Übt Kinomichi seit 1987

Schon als junge Frau zog es sie zu Bewegung und Tanz. Ihr Leben wandte sich der Körperarbeit zu, als sie die Eutonie entdeckte und 1986 in Frankreich ihre Ausbildung zur Eutonistin begann. Im selben Jahr kam das Tai Chi Chuan der Yang-Schule dazu, und daraus entstand ihr Interesse an der Berührung als Form der Beziehung.

1987 lernte sie Masamichi Noro kennen, den Schöpfer des Kinomichi. In dieser Disziplin fand sie ihren „Weg des Herzens“: Sie vereint, wonach sie gesucht hatte – respektvolle Berührung, Genauigkeit, Weichheit, Öffnung, Energie, Bewegung und einen spirituellen Weg.

Bei Meister Noro übte sie in Paris, bis sie 1990 nach Mexiko zurückkehrte. Seither lernt sie in den Vertiefungsseminaren weiter, die Sensei Noro jeden Sommer in Frankreich für fortgeschrittene Übende und Lehrende gibt.

1996 begann sie mit buddhistischer Meditation.

Ab 1997 unterrichtete sie Kinomichi in Mexiko-Stadt und Cuernavaca und gründete die erste Kinomichi-Gruppe Mexikos, das Dojo Yolloxíhuitl (kostbares Herz).

2004 organisierte sie mit ihren fortgeschrittenen Schülerinnen und Schülern das erste Kinomichi-Seminar mit Sensei Masamichi Noro in Mexiko, im Dragón de Jade.

2008 gründete sie zusammen mit Robert Grübel eine neue Übungsgruppe, das Monju Dojo.

Georgina Ponce

Übt Kinomichi seit 1999

Aus Interesse an den Kampfkünsten erwarb sie 1984 den schwarzen Gürtel im Tae-Kwon-Do. Sie musste das unterbrechen, um in Frankreich ihre Doktorarbeit in biomedizinischer Grundlagenforschung abzuschließen. Zurück in Mexiko übte sie ab 1992 sieben Jahre lang Hatha Yoga bei Ana Lilia Córdoba in Cuernavaca, einer der besten Yogalehrerinnen des Landes.

1999 begann sie mit Kinomichi bei Nora Alvarado im Dojo Yolloxihuitl. 2005 verlieh ihr Sensei Masamichi Noro in Salins les Bains den Hakama „stagiaire“, fünf Jahre später den Hakama „régulier“. Gemeinsam mit Patricia Garrido (heute im Ruhestand) gründete Geo das Dojo Izanan, wo sie seit 2008 in Cuernavaca unterrichtet. 2013 wurde sie Lehrerin „stagiaire“.

Liebe, Respekt und Leidenschaft für die Bewegung bestimmen Geos Leben. Sie ist außerdem Thanatologin und übt mit Begeisterung komplementäre Therapien aus. Zurzeit gehört sie zum gemeinnützigen Verein Viaser México, der die Ausbildung in Syntergetik organisiert. Aus all dem weiß sie mit Gewissheit: Das Leben ist Bewegung, und die Bewegung gibt Leben.

Robert Grübel

Übt Kinomichi seit 2000

Nach mehreren Jahren mit Praktiken, die eher zur Meditation hin ausgerichtet waren, war er froh, das Kinomichi zu finden. Nicht nur, weil er damit zur Bewegung zurückkehren konnte, sondern weil er darin fast alles wiederfand, was er bis dahin an Bewegung und auch an Spiritualität kennengelernt hatte.

Angefangen hatte Robert in den 80er Jahren, „Sachen mit Bewegung zu machen“, während er in München noch Informatik studierte: Tai Chi, Yoga und Feldenkrais.

Feldenkrais ging am tiefsten, und so machte er die Ausbildung dazu. 1990, nach deren Abschluss, zog er nach Freiburg und begann mit Aikido, das er mit Unterbrechungen bis 2000 übte. Eine dieser Unterbrechungen war 1993, als er zwei Jahre lang eine Tanzausbildung („new dance“) machte. Andere hatten persönliche Gründe, wie sie im Leben und auch „auf dem Weg“ eben vorkommen.

2008 zog Robert nach Mexiko und zu Nora.